Neuer Trainer für die „Amateure“: Lukas Maßeck übernimmt die zweite Mannschaft

Neues Gesicht an der Seitenlinie: Die zweite Mannschaft des TuS Rumbeck bekommt in der – wann auch immer beginnenden – neuen Saison einen neuen Trainer. Lukas Maßeck übernimmt das Amt von Patrick Korb und Axel Klemm.

Die Unterbrechung bzw. der bevorstehende Abbruch der laufenden Spielzeit 2019/20 hat auch die Rumbecker „Amateure“ schwer getroffen. Von einem auf den anderen Tag war kein Trainings- und Spielbetrieb mehr möglich.

Während der Pause hat der TuS aber die Weichen für die neue Saison 2020/21 gestellt – auch wenn wegen des Coronavirus weiter unklar ist, wann diese beginnen soll. Weil Patrick Korb, der die Amateure seit 2014 als Trainer und Co-Trainer betreut hat, sein Amt aufgibt und Axel Klemm, von 2013 bis 2016 sowie seit Sommer 2019 Übungsleiter der Zweiten, sich auf sein Wirken in der neuen Dartgruppe des TuS Rumbeck konzentrieren will, musste Fußballabteilungsleiter Bernd Grünke nach einem neuen Coach Ausschau halten.

Der war aber in den eigenen Reihen schnell gefunden: Lukas „Pfarrer“ Maßeck, der seit einigen Jahren selbst für die Reserve zwischen den Pfosten steht, übernimmt das Kommando an der Seitenlinie. Der 23-Jährige will wegen einer Fußverletzung sportlich kürzer treten, bleibt dem D-Ligisten aber auf diese Weise erhalten. Lukas Maßeck sammelte bereits im Jugendbereich erste Erfahrungen als Trainer und übernimmt nun sein erstes Team im Seniorenbereich.

Aus “Rot” wird “Grün” – Kunstrasen-Umbau offiziell beschlossen

Der Vorstand um den Vorsitzenden Stephan Kersch (2. v. l.) gratulierte den Mitgliedsjubilaren. Calvin Klok (5. v. l.) ist neuer zweiter Vorsitzender.

Der TuS Rumbeck möchte noch in diesem Jahr seinen in die Jahre gekommenen Aschenplatz im Windfirkel in eine moderne Kunstrasenanlage umbauen. Einen entsprechenden Entschluss fasste die Mitgliederversammlung jetzt einstimmig.

Die jahrelange Planung einer extra gebildeten Arbeitsgruppe hat sich also ausgezahlt. Nachdem die Mitglieder dem Vorstand einstimmig den Auftrag erteilten, auf der Sportanlage in Rumbeck einen Kunstrasenplatz zu bauen, sollen die Arbeiten noch in diesem Jahr erfolgen. Die TuS-Verantwortlichen hoffen, dass im Herbst der Spatenstich getätigt werden kann. „Aufgrund der aktuellen Situation und einiger offener Fragen können wir noch keinen abschließenden Termin nennen. Der Plan ist aber, dass der Kunstrasenplatz bis zum Ende des Jahres fertig ist“, erklärte der Vorsitzende Stephan Kersch.

In der Versammlung im Tennisheim stellte der Vorstand den Mitgliedern auch den Finanzierungsplan für die neue Anlage vor. So erhält der Verein für den Bau des Kunstrasenplatzes Fördermittel aus der Sportpauschale der Stadt Arnsberg, aus dem Landesförderprogramm „Moderne Sportstätte 2022“ fließen Gelder unter anderem für den Bau der Leichtathletikanlage. Darüber hinaus werden für das Projekt Eigenmittel vor allem aus der in den vergangenen Jahren gebildeten Rücklage für den Sportzplatzumbau und dem seit rund einem Jahr laufenden Parzellenverkauf verwendet. Interessierte können unter tus-rumbeck.fussball-kunstrasen.de immer noch eine der letzten etwa 50 „Anteile“ am Kunstrasenplatz kaufen, wie Kersch ausführte. Zudem möchten die Rumbecker so viele Arbeiten wie möglich in Eigenleistung erbringen.

Satzung geändert – Calvin Klok neu im Vorstand

Neben dem Umbau des Sportplatzes nahm die Änderung der Vereinssatzung einen großen Teil der mehr als dreistündigen Versammlung ein. So wurde die Begrenzung der Anzahl der Beiratsmitglieder aufgehoben, zudem wurde die sogenannte „Ehrenamtspauschale“ als mögliche Vergütung für Vereinstätigkeiten in die Satzung aufgenommen. Darüber hinaus wurden einige weitere Paragraphen im Wortlaut geändert.

Der kommissarische Kassierer Baldur Reichel sen. präsentierte den Mitgliedern einen sehr erfreulichen Kassenbericht, der Verein ist weiterhin schuldenfrei. Ihm und seinen Vorstandskollegen erteilte die Versammlung einstimmig Entlastung.

Bei den Vorstandswahlen gab es eine Änderung: Weil Christian Schrottka sich als zweiter Vorsitzender nicht mehr zur Wahl stellte, wählten die Mitglieder Calvin Klok zu seinem Nachfolger. Baldur Reichel jun. wurde als Geschäftsführer wiedergwählt, ebenso wie sein Vater Baldur Reichel sen. als Sozialwart und Dietmar Schmidt als Abteilungsleiter der Leichtathletik. Da sich kein Mitglied für die Position des Kassierers zur Verfügung gestellt hat, erklärte Reichel sen. seine Bereitschaft, das Amt auch im kommenden Jahr kommissarisch zu übernehmen. Zum neuen Kassenprüfer wählte die Versammlung Volker Maßeck.

Ehrungen:

25 Jahre:
Robert Siedhoff
Stefan Becker
Daniel Großert
Robin Röhrig
Niklas Siedhoff
Frank Reckwald
Stephanie Roth
Anja Maischeider

50 Jahre:
Christel Balling
Heiko Ihme
Martin Babilon
Johannes Hauke
Volker Maßeck
Günther Schneider
Eckhard Siedhoff
Helga Roth

TuS Rumbeck freut sich über gute Kassenlage – Wiederwahlen im Vorstand

Noch vor einem Jahr hatte Stephan Kersch, Vorsitzender des TuS Rumbeck, zum möglichen Bau eines Kunstrasenplatzes gesagt: „Wir werden nichts auf Biegen und Brechen machen.“ Doch nun hoffen die Vereinsverantwortlichen darauf, das Projekt eventuell noch in diesem Jahr umsetzen zu können. Das berichtete Kersch bei der Jahreshauptversammlung, die am vergangenen Freitag im Rumbecker Tennisheim stattfand.

„Alles nimmt langsam seinen Lauf, aber wir können noch keinen großen Erfolg vermelden“, erklärte der Vorsitzende den anwesenden Mitgliedern. Er und seine Vorstandskollegen warten weiterhin auf eine endgültige Zusage von Fördergeldern aus städtischen oder Landesmitteln. Wird diese getätigt, könne man mit viel Glück noch in diesem Jahr den Platzumbau beginnen. „Dann müsste jetzt allerdings alles zu 100 Prozent klappen und auch noch eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, um das Projekt endgültig zu beschließen“, schilderte Kersch, der den Mitgliedern auch für ihren Einsatz bei der Crowdfunding-Aktion dankte. Dabei waren statt der angepeilten 2000 Euro für kleinere Baumaßnahmen satte 5000 Euro zusammengekommen.

Der geplante Umbau des Sportplatzes im Windfirkel war allerdings nicht das einzige Thema im Bericht des Vorsitzenden. Kersch hob darin auch einige sportliche Erfolge von TuS-Akteuren hervor: „Die erste Mannschaft spielt sehr erfolgreich in der A-Kreisliga, unser Schiedsrichter Nikolai Mester ist regelmäßig bis in die Jugend-Bundesliga im Einsatz, Jens Gördes feierte im vergangenen Jahr den Kreismeistertitel im Tennis-Herrendoppel und Leichtathlet Lukas Klemenz ist weiterhin sehr erfolgreich auf regionaler und überregionaler Ebene.“

Kersch dankte allen Helfern für ihren Einsatz, appellierte aber auch an die Mitglieder, sich mehr am außersportlichen Vereinsleben zu beteiligen. Um die Arbeit zu verteilen, brauche der TuS mehr Schultern. „Lasst uns enger zusammenrücken, dann werden wir die angestrebten Projekte gemeinsam stemmen können“, meinte der Vorsitzende.

Der kommissarische Kassierer Baldur Reichel sen. stellte der Versammlung einen sehr positiven Kassenbericht vor: Der TuS erwirtschaftete im abgelaufenen Jahr einen beträchtlichen Überschuss und ist durch die Tilgung eines letzten Darlehens komplett schuldenfrei. „Das sind wirklich gigantische Zahlen“, freute sich Stephan Kersch. Allerdings relativierte Reichel, dass man nicht zu euphorisch sein dürfe, da diese Zahlen vor allem durch Sondereffekte zu begründen seien, die nicht in jedem Jahr zu erwarten seien. Das Jahres-Plus wurde per Versammlungsbeschluss der zweckgebundenen Rücklage für den Sportplatzbau zugeführt.

Keine Überraschungen gab es bei den Vorstandswahlen: Der Vorsitzende Stephan Kersch, der zweite Geschäftsführer Jens Gördes sowie der zweite Kassenwart Dirk Brüggemann wurden einstimmig wiedergewählt. Baldur Reichel sen. übernimmt weiterhin kommissarisch die Aufgaben des ersten Kassierers. Neu im Amt ist Bernd Grünke als Abteilungsleiter Fußball. Er folgt auf Lorraine-Denise Hellmann, die sich nicht mehr zur Wahl stellte.

Besondere Freude hatte Stephan Kersch bei der Ehrung der Mitgliedsjubilare. Für 25 Jahre zeichnete er Tobias Kalinowski, Sebastian Großert, Christoph Hauke und Jürgen Wistuba aus. Anita Fobbe erhielt die Ehrung für ihre 50-jährige Mitgliedschaft und seit stolzen 70 Jahren sind Bruno Müller und Karl-Heinz Huß Mitglieder im TuS.

Der Vorstand um den Vorsitzenden Stephan Kersch (3. v. r.) gratulierte den Mitgliedsjubilaren.

Spieler und Trainerstab der ersten Mannschaft verlängern

Der TuS Rumbeck stellt bereits vor dem Ende der Hinrunde wichtige Weichen für die kommende Saison: In dieser Woche haben alle Spieler aus dem aktuellen Kader der ersten Mannschaft ihre Zusage für die kommende Saison gegeben. Auch das Trainerteam bleibt dem Verein erhalten.

Diese Nachricht sorgt bei den Verantwortlichen für zufriedene Gesichter: Der gesamte Kader der A-Liga-Mannschaft hat schon vor Ablauf der aktuellen Hinrunde für die Saison 2019/20 zugesagt. „Wir sind sehr froh darüber, dass diese tolle Truppe ein weiteres Jahr zusammenbleibt“, freut sich der TuS-Vorsitzende Stephan Kersch.

Doch nicht nur das komplette Team, auch der Trainerstab mit Chefcoach Wolfgang Kersch, Co-Trainer Dennis Lage, Torwarttrainer Uwe Bornemann und Betreuer Burkhard Lenze wird in der nächsten Spielzeit weiterhin für die Rumbecker tätig sein. „Unsere Aufgabe ist hier längst nicht beendet“, erklärt der Coach, der mit seiner Mannschaft derzeit sensationell auf dem zweiten Platz im Arnsberger Kreisliga-Oberhaus rangiert und damit die Erwartungen des Vereinsumfeldes weit übertroffen hat.

Dennoch will man sich beim TuS nicht auf den aktuellen Erfolgen ausruhen. Im Gegenteil: „Wir müssen weiter hart arbeiten, um unsere bisherigen Leistungen im weiteren Saisonverlauf zu bestätigen“, sagt Wolfgang Kersch. Der Trainer will seine Truppe in der Rückrunde und darüber hinaus weiterentwickeln, um nachhaltig Erfolge zu erzielen. Dabei spielt ihm natürlich in die Karten, dass alle Spieler auch über das Saisonende hinaus in Rumbeck bleiben.

Trotzdem planen die TuS-Verantwortlichen auch, den Kader im kommenden Sommer weiter zu verstärken. „Wir befinden uns bereits in Gesprächen, noch ist aber nichts spruchreif“, berichtet Stephan Kersch.

TuS Rumbeck treibt Planungen für die Saison 2018/19 voran

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Dirk Schnürch und Helge Wolf wurden nach dem letzten Saisonspiel gegen den SSV Stockum gemeinsam mit ihren Familien verabschiedet. (Foto: Baldur Reichel)

Nach der Saison ist vor der Saison: Nachdem die erste Mannschaft des TuS Rumbeck die erste A-Liga-Saison der Vereinsgeschichte nach einer sehr starken Rückrunde auf einem achtbaren elften Platz abgeschlossen hat, haben die Planungen für die neue Spielzeit bereits begonnen. Während nach dem letzten Saisonspiel einige Akteure verabschiedet wurden, stehen bereits Zugänge für die kommende Spielzeit fest.

Nach dem 12:1-Kantersieg gegen den SSV Stockum wurde es im Rumbecker Windfirkel emotional: Nicht nur drei Spieler wurden verabschiedet, auch das Trainergespann hatte sein letztes Spiel an der Seitenlinie hinter sich gebracht. Daher danken die TuS-Verantwortlichen Dirk Schnürch und seinem Co-Trainer Helge Wolf mit vielen warmen Worten und Präsenten für die äußerst erfolgreiche gemeinsame Zeit. Aber auch Torwart Stefan Schulte (zu den Alten Herren des TuS Oeventrop), Kapitän Daniel Struwe (tritt kürzer) und Sergej Moor (zurück zum FC BW Gierskämpen) erhielten als Dank für ihre Zeit in rot-weiß Beifall der anwesenden Zuschauer und Mitspieler.

Im Hintergrund laufen nun aber die Planungen der Verantwortlichen für die neue Saison bereits auf Hochtouren. Der neue Trainer steht schon länger fest: Wolfgang Kersch übernimmt das Amt von Dirk Schnürch und freut sich bereits darauf, mit der Mannschaft zusammen zu arbeiten. Dabei kann er sich auf viele bekannte, aber auch auf einige neue Gesichter in der Kabine freuen, denn sechs Zugänge werden ab Juli ihre Schuhe für den TuS schnüren.

Defensiv-Allrounder Frank Wistuba kehrt nach einem Jahr von der DJK GW Arnsberg nach Rumbeck zurück. Ebenfalls ein „Rückkehrer“ ist Mittelfeldspieler Marvin Ruf, der offiziell noch in der A-Jugend des TuS Oeventrop kickt, aufgrund eines Zweitspielrechts aber auch für die „Erste“ des TuS auf dem Platz stehen darf. Dritter Zugang im Bunde ist Mittelfeldspieler Marvin Aufterbeck, der zuletzt beim SV Arnsberg 09 gespielt hat. Der vierte neue Spieler hat auch überkreislich bereits auf sich aufmerksam gemacht: Vom Bezirksligisten SSV Meschede wechselt Torhüter Alexander Gierse ins Windwirkel. Mit Veton Veliq hat der TuS einen weiteren Akteur verpflichtet, der bereits höherklassig Erfahrungen gesammelt hat. Der Stürmer ist zuletzt beim SV Hüsten 09 und TuS Sundern auf Torejagd gegangen und hat danach aufgrund einer schweren Knieverletzung, von der er sich immer noch erholt, einige Jahre pausiert. Nun möchte Veliq den Versuch starten, wieder aktiv auf den Platz zurückzukehren. Als sechster Zugang hat Offensivakteur Gian Luca Linden (TuS Oeventrop II) den Rumbeckern seine Zusage gegeben.

Offen war zuletzt auch noch, wer Wolfgang Kersch als Co-Trainer zur Seite stehen wird. Hier fand der TuS eine aktive und interne Lösung: Mittelfeldspieler Denis Lage wird den neuen Coach künftig als spielender Co-Trainer auf dem Platz unterstützen.

TuS Rumbeck bildet finanzielle Rücklage für Sportplatzbau

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Der Vorstand um Stephan Kersch (4. v. r.) ehrte Frank Wistuba (4. v. l.), Dennis Stratmann (2. v. r.) und Siegfried Schulz (r.) für ihre langjährige Mitgliedschaft.

Der TuS Rumbeck will zukünftig eine zweckgebundene Rücklage für den Um-/Neubau des örtlichen Sportplatzes bilden. Das war ein Ergebnis der Jahreshauptversammlung, die jetzt im Tennisheim stattfand.

Der Aschenplatz im Windfirkel hat mittlerweile mehr als 20 Jahre „auf dem Buckel“ und müsse dringend einer Frischzellenkur unterzogen werden, wie der Vorsitzende Stephan Kersch berichtete. Seit einem Dreivierteljahr beschäftigt sich ein Team aus Vereinsmitgliedern deshalb mit dieser Thematik. Noch sei man allerdings in den Vorplanungen, sodass der Vorstand noch nichts „Handfestes“ berichten könne.

Grundsätzlich gebe es zwei Möglichkeiten: Entweder wird der vorhandene Platz umfangreich renoviert oder es wird ein neuer Platz auf dem bestehenden Untergrund gebaut. „Es geht nicht darum, dieses Jahr einen Kunstrasenplatz zu bauen. Wir werden nichts auf Biegen und Brechen machen“, erläuterte Kersch und wies darauf hin, dass alles nur über eine vernünftige Finanzierung möglich sei. Weil ein gemeinnütziger Verein seine erwirtschafteten Mittel allerdings zeitnah verwenden müsse, sei es für ein langfristiges Projekt nötig, eine sogenannte „zweckgebundene Rücklage“ zu bilden, wie der kommissarische Kassierer Baldur Reichel sen. erklärte. Der Vorstand schlug vor, die Überschüsse aus den vergangenen drei Jahren als solche Rücklage auszuweisen, was von der Versammlung einstimmig beschlossen wurde.

Stephan Kersch blickte in seinem Jahresbericht vor allem auf „schöne Momente“ in sportlicher Hinsicht zurück. Hier sei in erster Linie natürlich der „historische Aufstieg“ der ersten Mannschaft in die Fußball-A-Kreisliga zu nennen, aber auch der Aufstieg der Tennis-Herren, zahlreiche Erfolge des Leichtathleten Lukas Klemenz auf überregionaler Ebene sowie die Nominierung von Schiedsrichter Nikolai Mester zum „Sportler des Jahres“ bei der HSK-Sportgala hob der Vorsitzende hervor. Auch die Veranstaltungen aus dem vergangenen Jahr ließ Kersch Revue passieren. Er bedankte sich schließlich bei seinem gesamten Vorstandsteam für die harmonische Zusammenarbeit und wünschte sich für zukünftige Veranstaltungen „mehr Unterstützung aus den Abteilungen“.

Baldur Reichel sen., der kommissarisch die Aufgaben des Kassierers übernimmt, trug in seinem Kassenbericht ein positives Jahresergebnis vor. Die beste Nachricht: Der TuS wird in diesem Jahr ein Darlehen vom Landessportbund ablösen, sodass der Verein zum Ende des Jahres komplett schuldenfrei sein wird. Kassenprüfer Jürgen Großert bescheinigte Reichel eine sehr gute Kassenführung und bat die Versammlung, dem Kassierer sowie dem gesamten Vorstand Entlastung zu erteilen. Dies erfolgte einstimmig. Zum neuen Kassenprüfer wurde Dr. Wilhelm Stewen gewählt.

Im Anschluss ehrte Stephan Kersch drei Mitglieder für ihre langjährige Treue. Frank Wistuba und Dennis Stratmann wurden für 25-jährige Mitgliedschaft ausgezeichnet, Ehrenmitglied Siegfried Schulz blickt mittlerweile auf stolze 70-jährige Zugehörigkeit zum Rumbecker Sportverein zurück. Die Ehrungen für Ute Siedhoff (25 Jahre) und Siegbert Teschner (60 Jahre), die nicht an der Versammlung teilnehmen konnten, werden nachgeholt.

Schließlich standen noch Vorstandswahlen auf der Agenda: Geschäftsführer Baldur Reichel jun., der zweite Vorsitzende Christian Schrottka sowie der Leichtathletik-Abteilungsleiter Dietmar Schmidt wurden einstimmig wiedergewählt. Für den Posten des Kassierers wurde erneut kein Mitglied gefunden, sodass Baldur Reichel sen. sich bereit erklärte, die Aufgaben weiterhin kommissarisch zu übernehmen. Reichel wurde zudem einstimmig zum neuen Sozialwart gewählt, nachdem Karl-Günther Schuchart nicht mehr kandidierte.

Denis Korac bleibt Trainer der zweiten Mannschaft

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Denis Korac wird die zweite Mannschaft des TuS Rumbeck auch in der kommenden Spielzeit trainieren.

Die zweite Mannschaft des TuS Rumbeck wird auch in der kommenden Saison von Denis Korac trainiert. Der Coach der „Amateure“ einigte sich mit den Vereinsverantwortlichen auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Der 34-Jährige hatte die Reserve des TuS zu Beginn der laufenden Saison 2017/18 übernommen. Für den langjährigen Betreuer der ersten Mannschaft des TuS Oeventrop war das die erste Station als Cheftrainer. „Die Arbeit mit den Jungs macht mir sehr viel Spaß, sodass ich gerne für ein weiteres Jahr zugesagt habe“, erklärt Korac. In der laufenden Saison belegt seine Mannschaft in der Arnsberger D-Kreisliga zur Saisonhalbzeit mit 13 Punkten den fünften Tabellenplatz.

Auch der Mannschaftsbetreuer hat für eine weitere Saison zugesagt. Patrick Korb, der die Mannschaft vor dem Amtsantritt von Denis Korac trainierte, steht dem Reserve-Coach weiterhin zur Seite.

Versammlung und Spielersitzung der Tennisabteilung

Die Tennisabteilung des TuS Rumbeck lädt für kommenden Freitag, 16. Februar, um 19.30 Uhr zur ordentlichen Jahreshauptversammlung ins Tennisheim ein. Nach den offiziellen Regularien wie Etatplan, Spielbetrieb und Neuwahlen findet unmittelbar im Anschluss an die Versammlung die Spielersitzung aller Mannschaften statt. Hier geht es neben der namentlichen Aufstellung um die Festlegung der Spieltermine für die kommende Saison. Die Verantwortlichen bitten um rege Beteiligung.

Wolfgang Kersch wird zur neuen Saison Trainer des TuS Rumbeck

wolfgang_kersch_1Ein alter Bekannter kehrt zur neuen Saison auf die Trainerbank des TuS Rumbeck zurück: Wolfgang Kersch wird die erste Mannschaft ab dem kommenden Sommer von Dirk Schnürch übernehmen. Der 65-Jährige stand beim TuS bereits von 2004 bis 2005 an der Seitenlinie.

„ Manchmal liegt das Gute ja sehr nah. Aus dem Kreis der Mannschaft kam ausdrücklich der Wunsch, Wolfgang Kersch für die neue Spielzeit als Trainer zu verpflichten“, erklärt Stephan Kersch, Erster Vorsitzender des TuS Rumbeck und Sohn des neuen Übungsleiters. Für ihn persönlich sei die Situation etwas kompliziert, da er familiär befangen sei. „Ich bin allerdings von den Fähigkeiten und dem Fachwissen meines Vaters total überzeugt, sodass ich mir absolut sicher bin, dass er die Mannschaft problemlos weiterführen kann“, meint der TuS-Chef.

Für den neuen Coach des Arnsberger A-Ligisten spricht definitiv seine Erfahrung im Fußballgeschäft: Seine Trainerlaufbahn begann der Rumbecker beim heimischen TuS, wo er zunächst verschiedene Jugendteams und schließlich auch die erste Seniorenmannschaft trainierte. Nach einer Station bei der SG Wennemen/Olpe und einer Tätigkeit als Scout für den DFB-Stützpunkt Arnsberg folgte der Wechsel zum SC Neheim, dessen A-Junioren Wolfgang Kersch als Co-Trainer gemeinsam mit Sascha Eickel von der Landes- in die Westfalenliga führte. Im Sommer 2009 heuerte der 65-Jährige als Co-Trainer von Alex Bruchhage beim SV Hüsten 09 an, wo er zwei Jahre später die Meisterschaft in der Bezirksliga und den damit verbundenen Aufstieg in die Landesliga feierte. Es folgte sicherlich der Höhepunkt in Kerschs Laufbahn: Zu Beginn der Saison 2011/12 holte Sascha Eickel, heutiger U19-Trainer von Eintracht Braunschweig, seinen ehemaligen Weggefährten als Co-Trainer zur A-Jugend-Bundesligamannschaft von Borussia Dortmund. Nach zwei erfolgreichen Jahren – unter anderem mit dem Gewinn des Westfalenpokals – beendete der bekennende BVB-Fan sein Engagement im Ruhrgebiet und genoss seitdem seinen „Fußballruhestand“.

„Eigentlich habe ich gedacht, dass ich nichts mehr mache. Aber die Vorfreude auf die neue Aufgabe ist groß“, berichtet Wolfgang Kersch, der auch ohne Trainerposten den Fußball im Sauerland intensiv verfolgt hat – so natürlich auch viele Spiele des TuS Rumbeck und den A-Liga-Aufstieg in der vergangenen Saison. „Es macht einfach Spaß, die Jungs zu sehen. Ich möchte die Entwicklung, die Dirk Schnürch richtig toll vorangebracht hat, weiterführen“, erklärt der C-Lizenz-Inhaber. Für ihn sei wichtig gewesen, dass mit zwei Ausnahmen alle Spieler aus dem aktuellen Kader trotz vieler Verlockungen ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben haben. Lediglich Kapitän Daniel Struwe und Stürmer Stefan Becker wollen kürzer treten. „Das Projekt ist noch nicht beendet“, kündigt Kersch an, der aktuell noch auf der Suche nach einem Co-Trainer ist. Für die laufende Saison wünscht der zukünftige Übungsleiter sich, dass die Mannschaft den Klassenerhalt in der A-Liga schafft. Seine Zusage für die neue Saison gilt allerdings ligaunabhängig. Auch sein Sohn Stephan gibt den Ligaverbleib als Ziel für die restliche Spielzeit aus: „Ich hoffe, unsere Jungs geben alles dafür, unserem Trainergespann einen tollen Abschied zu bescheren. Ich würde es mir für Dirk und Helge von ganzem Herzen wünschen.“

Dabei erhält das Team für die bevorstehende Rückrunde Verstärkung: Von Bezirksligist FC BW Gierskämpen, der seine erste Mannschaft vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, wechseln Leon Blaschke, Frank Reckwald, Marcel Grünke und Sergej Moor zum TuS Rumbeck. „Durch die Verpflichtungen sind wir nicht nur breiter aufgestellt, sondern haben auch eine gehörige Portion Qualität gewonnen“, meint der TuS-Vorsitzende Stephan Kersch.